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Altstadt Srebrenik

3,2 km bis zum Stadtzentrum

Beschreibung

Die Festung Srebrenik ist eine der am besten erhaltenen mittelalterlichen Festungen in Bosnien und Herzegowina, gelegen auf einem hohen, steilen Felsen über dem Tal des Flusses Tinja. Sie befindet sich im Dorf Gornji Srebrenik, an den Hängen der Majevica, unweit der Stadt Srebrenik. Der Felsen ragt bis zu siebzig Meter empor, und die Festung ist nur über eine Brücke über einen tiefen Graben erreichbar – weshalb sie als nahezu uneinnehmbar galt. Hinter den mächtigen Mauern verbergen sich vier Türme, ein kleiner Palast, eine Zisterne und Wohngebäude, alles in einem Zug errichtet.

Srebrenik war die Heimat des bosnischen Ban Stjepan II. Kotromanić, und genau von hier wurde 1333 die berühmte Srebrenička povelja ausgestellt, eines der ältesten erhaltenen Dokumente des bosnischen Staates. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte die Festung ihre Herren und war Schauplatz zahlreicher Konflikte, um heute als Nationaldenkmal den Besuchern einen unvergesslichen Blick auf das Tal und ein lebendiges Bild des mittelalterlichen Bosnien zu bieten.

Beste Zeit: Frühling bis Herbst
Entfernung: ~5 km von Srebrenik (nördlich von Tuzla)
Besonderheit: auf einem Felsen bis zu 70 m, Zugang nur über eine Brücke
Status: Nationaldenkmal von Bosnien und Herzegowina

Geschichte und kulturelles Erbe

Erste Erwähnung 1333 in der Srebrenička povelja von Ban Stjepan II.
Heimat von Ban Stjepan II. Kotromanić bis zu seinem Tod
Strategische Festung an wichtigen mittelalterlichen Handelswegen

Anreise und Zugang

Über die Magistralstraße M-18 (Sarajevo–Orašje) nach Srebrenik
Über eine steile Straße etwa 5 km bis zum Dorf Gornji Srebrenik (Gradina)
An der Kreuzung (bei dem Friedhof und dem Laden) rechts abbiegen
Die letzten ~200 m sind Schotterweg – bequeme Schuhe anziehen
Zur Festung selbst gelangt man über eine Brücke über den Graben

Architektur und Erscheinungsbild

Die gesamte Festung wurde in einem Zug errichtet, auf ~60×30 m
Drei verbundene Teile mit vier Türmen und einem kleineren Palast
Tiefer Graben vor dem Eingang, überbrückt durch eine Brücke
Auf einem Felsen 50–70 m über der Umgebung gelegen