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Dzebarska džamija

13,0 km bis zum Stadtzentrum

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Beschreibung

An der Dreigrenze von Živinice, Kladanj und Šekovići, im Herzen des ältesten Dorfes von Živinice, trotzt die Džebarska džamija der Zeit – die älteste Moschee im Gebiet des Kantons Tuzla und eine der ältesten in ganz Bosnien und Herzegowina. Ihr Name leitet sich vom persischen Wort džebelum (Berg) ab, was die sie umgebende Landschaft treffend beschreibt, während sie bis 1878 den Namen „Džinangir“ zu Ehren von Sultan Mehmed el-Fatih trug, unter dessen Herrschaft sie um 1512 errichtet wurde.

Ihre Entstehung wird von einer faszinierenden Legende aus der Zeit der osmanischen Eroberungen begleitet. Nach langwierigen und erfolglosen Kämpfen um die strategisch wichtige Džebarska gradina, die die entscheidende Karawanenroute nach Sarajevo kontrollierte, gelang es dem türkischen Heer, die Festung dank eines entdeckten Geheimnisses über die Zugänge zum Wasser einzunehmen. Als Zeichen des Sieges ordnete Sultan Fatih den Bau einer Moschee an, doch die Überlieferung besagt, dass das gesamte vorbereitete Material in einer Nacht auf unerklärliche Weise 300 Meter weiter an einen wasserreicheren Ort „verlegt“ wurde. Da man dies als Zeichen des göttlichen Willens verstand, errichteten die Baumeister die Moschee genau an diesem Ort, wo sie bis heute steht.

Aufgrund dieser mystischen Geschichte und des Glaubens an ihre besondere spirituelle Kraft wurde die Džebarska džamija zu einem wichtigen Wallfahrtsort. Jeden ersten Samstag im August wird die Stille des Bergdorfs durch das Stimmengewirr von über zehntausend Besuchern ersetzt. Im Volk wird bis heute die Überlieferung bewahrt, dass der Besuch von drei aufeinanderfolgenden Mevluds oder das Verrichten von drei Freitagsgebeten in dieser Moschee einen spirituellen Wert hat, der dem Vollzug der Hadsch gleichkommt, was dieses Bauwerk nicht nur zu einem historischen Denkmal, sondern auch zu einer lebendigen Quelle von Tradition und Glauben macht.