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Perovića Most

904 m bis zum Stadtzentrum

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Beschreibung

Die Arslanagića most, auch als Perovića most bekannt, ist eine der schönsten und bedeutendsten osmanischen Brücken auf dem Balkan und befindet sich in Trebinje zwischen den Siedlungen Gradina und Police an den Ufern der Trebišnjica. Sie wurde 1574 von Mehmed-paša Sokolović als Stiftung für seinen gefallenen Sohn erbaut. Den Namen Arslanagića most trägt sie nach Arslan-aga, der Ende des 17. Jahrhunderts das Recht erhielt, Brückenzoll zu erheben.

Aus behauenem Stein mit zwei großen Bögen und kleineren Öffnungen für hohe Wasserstände erbaut, gilt sie als die eleganteste alte Brücke in Bosnien und Herzegowina. Sie wurde zum Nationaldenkmal von Bosnien und Herzegowina erklärt. Die Brücke wurde 1965 durch den Bau des Wasserkraftsystems an der Trebišnjica überflutet, Stein für Stein demontiert und 5 km flussabwärts versetzt; die Arbeiten dauerten von 1970 bis 1972. Unterhalb des ursprünglichen Standorts wurden Überreste einer noch älteren ćuprija gefunden, der Überlieferung nach eine der ältesten im ehemaligen Jugoslawien.

Zwischen den Siedlungen Gradina (rechtes Ufer) und Police (linkes Ufer) der Trebišnjica
Mehmed-paša Sokolović, 1574; Stiftung für den gefallenen Sohn
Name: Arslan-aga (Ende des 17. Jahrhunderts)

Drei Brücken, drei Beiwörter

Es gibt eine bosnisch-herzegowinische Tradition bei der Bewertung alter Brücken. Der Stari most in Mostar wird mit Kühnheit verbunden, die Višegradska ćuprija mit standhafter Festigkeit, und die Arslanagića most mit Eleganz. Diese Einschätzung haben die Architekten nicht zufällig vorgenommen: Zwei große Bögen aus sorgfältig behauenem Stein, harmonische Proportionen und die bauliche Präzision von Mehmed-paša Sokolović machten diese Brücke zu einem Meisterwerk der osmanischen Brückenbaukunst aus dem Jahr 1574. Wäre sie nicht von ihrem ursprünglichen Standort versetzt worden, wären Experten der Ansicht, dass die Brücke – genau wie die in Mostar und Višegrad – längst unter UNESCO-Schutz stünde.

Praktische Informationen

Lage: zwischen den Siedlungen Gradina und Police, Trebinje; am Fluss Trebišnjica
Bau: Mehmed-paša Sokolović, 1574; Stiftung für den gefallenen Sohn; behauener Stein; zwei große Bögen
Anreise: frei zugänglich; die Brücke ist für Fußgänger zugänglich; ein Spaziergang über die Steinbrücke ist das ganze Jahr über möglich
Versetzung: 1965 überflutet; Stein für Stein demontiert; 5 km flussabwärts versetzt; 1970–1972
Festung Mičevac: in der Nähe des ursprünglichen Standorts der Brücke